2011-05-16

Willkommen auf littlecomputerpeople...way to go

Dieser Blog symbolisiert in erster Linie einen Neuanfang.
Auf der anderen Seite wird er mein Tagebuch und Wissenspeicher. Hier will ich meine Gedanken, Fragen und Lernerfolge niederschreiben.

Warum Neuanfang?

Ich bin 35 Jahre und eigentlich gelernter Frisör. Ich war auf der Suche nach einer Veränderung, einer Veränderung die mich wieder neu fordert und in meinem weiterem Leben stabil werden läßt.

Ich beginne am 01.08.2011 eine Ausbildung zum FIAE in Bonn, bei der Fa. Tarent.

Wie passt denn das zusammen?

Ich habe mit einem Commodore 16 angefangen den Computer für mich zu entdecken. Doch im Gegensatz zu meinem Bruder interessierten mich die Sachen die man grafisch, oder musikalisch mit ihnen anstellen konnte. Daher habe ich mehr den Nutzen aus "fertigen" Programmen gezogen, als mich darum zu kümmern, wie diese Programme entstehen.

Der Aufbau, die Technik und Arbeitsweise von Computern habe ich mir durch techn. Interesse verständlich gemacht und stetig weiter vertieft. Dabei geholfen haben mir ein C=64, ein AMIGA 500, mein Bruder und irgendwann später der erste PC, ein Pentium mit 60Mhz. Dieser wurde damals sogar noch mit dem Betriebssystem OS/2 ausgeliefert.

In meinem weiterem Leben habe ich viele Computer zusammen gebaut, repariert und die Programme studiert die ich benötigte um meiner Kreativität Ausdruck zu verleihen.
Als das Internet Einzug hielt begann ich auch mit der Erstellung von kleinen Webseiten. Mit Flash konnte ich dann die bis dato noch statischen Webseiten verzieren, oder wir haben mit Freunden, just for fun, Animationspages entworfen. Zu dieser Zeit war ich auch ausserhalb der Rechnergehäuse aktiv.

Graffiti

...war kein Gegensatz, irgendwie baute ja alles aufeinander auf. Der Unterschied zum Computer war einfach die fehlende undo-Funktion und die fehlenden Sicherheitskopien. Zumindest im weitesten Sinne. Ausserdem kann man nur Output generieren, wenn man Input bekommt. Das ganze funktionierte irgendwie in Wechselwirkung. Und irgendwie ist das garnicht weit weg vom programieren.

Meine Leistungen im grafischen, wie auch techn. Bereich konnte ich bei unterschiedlichen Firmen unter Beweis stellen, vertiefen und erweitern. Doch bin ich eben mehr der kreative, der aus der Lust und dem Spaß heraus kreiert und weniger der gelernte Grafikdesigner.

Mit der Zeit und den gemachten Erfahrungen wurde ich älter, aber nicht alt. Meine Kreativität nutze ich nicht mehr um Corporate ID´s zu schaffen oder ähnliches. Denn das empfinde ich nicht als kreativ. Umso schlimmer das es Spuren hinterlässt die die eigentlich "freie" Fantasie zerstört. Man denkt nur noch in 45- und 90°-Winkeln.

Und warum jetzt programmieren?

Ich glaube das ich ein sehr gutes Verständnis für Computer aufgebaut habe. Ich habe die Nachteile erfahren, die Vorteile schätzen gelernt und die Möglichkeiten für mich so gut ich konnte ausgereizt.

Und gerade im open-source-Bereich fühle ich mehr und mehr die Chance ein Teil davon zu werden.

Auch wenn ich momentan noch ganz am Anfang stehe.